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Hundewabwehrspray und Alternativen

Viele Menschen haben Angst vor Hunden. Hierbei spielt das Alter oder Geschlecht der jeweiligen Person keine Rolle, da zumeist eine schlechte Erfahrung aus der Vergangenheit der Grund für die Angst ist. Ganz unbegründet ist die Panik zudem nicht. Leider machen immer wieder aggressive Vierbeiner Schlagzeilen, welche fremde Menschen auf offenem Gelände angegriffen haben. Nicht immer gelingt es den Haltern, die Gewalt über ihre Vierbeiner rechtzeitig zurückzuerlangen. Die traurige Folge: Bisswunden, Panikattacken oder viel Schlimmeres. Wer zudem falsch auf einen fremden Hund reagiert, der reizt das Tier noch zusätzlich.

Hundeabwehrspray ist in Deutschland legal

Pfefferspray gilt hierzulande als legales Mittel zur Abwehr aggressiver Vierbeiner. Trotzdem sollten diese Mittel mit Bedacht und nur in absoluten Ausnahmefällen angewendet werden. Allerdings kann ein Hundeabwehrspray dabei helfen, sich auf einem Spaziergang sicherer zu fühlen. Zudem sind die praktischen Produkte zur Hundeabwehr schnell zur Hand, wenn es einmal hart auf hart kommt.

Die Unterschiede verschiedener Pfeffersprays

Auf dem Markt sind inzwischen viele verschiedene Produkte aus der Kategorie Hundeabwehrspray vorhanden. Kein Wunder also, dass sich Verbraucher unsicher sind, welches Spray sie am besten wählen sollen. Generell sollte darauf geachtet werden, dass das Produkt handlich ist und daher in jede Hosentasche passt. Produkte, welche das sogenannte CS-Gas enthalten, gelten als besonders wirksam. Was umgangssprachlich auch als Tränengas bezeichnet wird, enthält CS und CN. Diese Stoffe werden in Form eines feinen Nebels ausgestoßen. Das Ballistol Verteidigungsspray Anti Hund Abwehrspray gilt als besonders effektiv und erfüllt die Ansprüche an ein gutes Hundeabwehrspray. Während manche Produkte einen festen Strahl abgeben, wird das Spray bei anderen als Nebel abgegeben. Findet das Besprühen punktuell statt, so müssen die Benutzer eines solchen Produkts geübt sein. Ansonsten kann es passieren, dass der Inhalt der Sprühflasche nicht dort landet, wo es wirken soll.

Die Vorteile eins Sprays zur Hundeabwehr

Alleine der Anblick eines Hundeabwehrsprays bewegt viele Hundehalter dazu, ihren Hund möglichst schnell anzuleinen. Auf diese Weise kann ein Angriff effektiv vermieden werden – ganz ohne dem Tier einen Schaden zuzufügen. Besonders wichtig ist das Mitführen zudem für all diejenigen, welche selbst einen Vierbeiner mit sich führen. Gerade sehr kleine Hunde haben oftmals keine Chance gegen große und kräftige Vierbeiner. Um das eigene Tier zu schützen, sollten Hundeliebhaber daher alle Register ziehen. Der Einsatz eines Sprays bietet sich an.

Alternative Methoden zur Hundeabwehr

Wer nicht auf ein praktisches Spray zurückgreifen möchte, um aggressive Vierbeiner abzuwehren, der hat gleich mehrere Alternativen zur Wahl. Geräte mit Ultraschall funktionieren in der Regel bei allen Hunden. Vielen Menschen wird diese Methode bekannt vorkommen: Ultraschall wird unter anderem gegen Mader eingesetzt. Zudem können vorsichtige Menschen auf einen sogenannten Hundeschreck zurückgreifen. Diese funktioniert ebenfalls mit dem Einsatz von Ultraschall. Allerdings geben die betreffenden Geräte zusätzlich einen hohen Ton ab, welcher gefährliche Tiere effektiv abschreckt. Auch Pfeifen können verwendet werden, um Hunde abzuwehren. Der Vorteil liegt auf der Hand: Niemand kommt zu Schaden; auch nicht das Tier.

Fazit: Abwehrspray mit Bedacht verwenden

Wer Angst vor Hunden hat, der sollte ruhig ein Spray mit sich führen. Allerdings muss die Qualität stimmen, damit niemand zu Schaden kommt und das Produkt im Ernstfall wirkt.

Ab welchem Alter ist Pfefferspray erlaubt?

Viele Fragen sich bei Pfefferspray ab welchem Alter es gekauft und genutzt werden darf. Tatsächlich gibt es über diese Frage in sozialen Medien immer wieder ganz unterschiedliche Aussagen. Das hängt mit einer etwas verworrenen Rechtslage zusammen. Wir erklären Ihnen kurze und knapp den Stand der Dinge in der Bundesrepublik Deutschland.

Die Pfefferspray Altersfreigabe ist Definitionssache

Oft kursiert das Alter von 14 Jahren als angebliche Altersgrenze. Das hängt mit dem § 3 des Waffengesetzes (WaffG) zusammen. Hier wird in Absatz 2 die Nutzung von geprüften Reizstoffsprühgeräten ausnahmsweise für Jugendliche gestattet wird. Unter Jugendlichen versteht der Gesetzgeber Menschen in der Altersspanne zwischen 14 und 18 Jahren. Mit den hier benannten Reizsprühstoffgeräten sind CS-Gas-Sprays benannt. Wenn ein Reizstoffsprühgerät jedoch zur Tierabwehr dient, ist es von dieser Altersbeschränkung wiederum ausgenommen. Sprays zur Abwehr von Tieren unterliegen in Deutschland gar keiner Altersbeschränkung. Tatsächlich ist alles, was in Deutschland unter „Pfefferspray“ läuft, offiziell als Gerät für die Abwehr von Tieren ausgewiesen. Das bedeutet, dass der Gesetzgeber in diesem Fall gar keine Altersbeschränkung vorsieht. Die Frage, „Ab wieviel Jahren ist Pfefferspray erlaubt?“ findet im Fall dieser Pfeffersprays also keine Altersbeschränkung nach unten.

Kinder können Pfefferspray besitzen – aber können sie damit umgehen?

„Ab wieviel Jahren darf man Pfefferspray kaufen?“ ist eine Frage. Ob ein Kind in jedem Alter bereits sinnvoll damit umgehen kann, ist die andere Frage. Dabei spielt sicher auch die persönliche Entwicklung eines Menschen eine Rolle. Wer über den Kauf von Pfefferspray nachdenkt, kann sich zum einen darauf besinnen, dass es sich um ein Verteidigungsmittel handelt. Dem Sinn des Gesetzestextes nach sollte es dann auch der Abwehr von Hunden oder Tieren dienen. Falls das Spray im Notfall gegen menschliche Angreifer zum Einsatz kommt, hat es auch hier Verteidigungspotenzial. Sie sollten sich jedoch darüber im Klaren sein, dass von Kinderhand eingesetzte Waffen von Angreifern auch entwendet und in umgekehrter Richtung eingesetzt werden können. Ein Nutzer eines Pfeffersprays muss sich entsprechend bewusst darüber sein, dass es sich um kein Spielzeug handelt und bewusst damit umgehen können.

Pfefferspray kann Selbstvertrauen geben und Angriffe abwehren

Mit einem Pfefferspray können Sie das Selbstvertrauen Ihre Nachwuchses stärken. Im Notfall kann er sich damit vor Angriffen schützen. Es reicht jedoch nicht der Kauf alleine. Sie müssen Ihren Sohn oder Ihre Tochter in jedem Fall auch gut darüber informieren, was es mit dem Pfefferspray in den Händen hält und wie dieses zu benutzten ist. Dass der Gesetzgeber aufgrund der verworrenen Lage keine geltende Altersbeschränkung vorsieht, entbindet nicht von Erziehungsaufgaben. Es mag jedoch Situationen geben, in denen der Besitz eines entsprechenden Notfallsprays sinnvoll ist.

Fazit

Eine offizielle Altersgrenze gibt es im Fall der meisten handelsüblichen Pfeffersprays auf dem deutschen Markt nicht. Im Gegensatz zu CS-Gas darf demnach auch ein Kind ohne Verstoß gegen die aktuelle Gesetzeslage ein legal ein solches Pfefferspray zur Abwehr von Tieren in seinem Besitz führen. Damit sich Ihr Sohn oder Ihre Tochter über eine sinnvolle Nutzung im Klaren ist, sollten Sie diese unbedingt über die Verwendung des Produkts aufklären. Falls Sie dies machen, kann das Produkt verantwortungsvoll mitgeführt werden und im Notfall bereit gehalten werden.

 

Discaimer: Achtung – dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar, sondern gibt nur unseren aktuellen Wissensstand wieder. Im Zweifel sollte immer ein Anwalt konsultiert werden.

Wie stark ist das stärkste Pfefferspray und wie misst man die Schärfe?

Die Stärke eines Pfeffersprays bemisst sich an der Schärfe. Bevor Sie also eine Kaufentscheidung treffen, informieren Sie sich über den Schärfegrad der Reizstofflösung. Die Schärfe des Sprays bestimmt nämlich, wie wirksam es tatsächlich einen Angreifer abwehren kann.

Ein Pfefferspray kann ein effektives Mittel zur Selbstverteidigung sein. Es handelt sich um ein legales Produkt, es ist einfach anzuwenden und kann eventuelle Angreifer effektiv in die Flucht schlagen. Bei der Vielzahl der am Markt angebotenen Produkte ist es jedoch nicht ganz leicht herauszufinden, welches Pfefferspray wie stark wirkt. Dabei ist es hilfreich zu verstehen, wie die wissenschaftliche Methode, einen Schärfegrad zu bemessen, funktioniert. Interessanterweise wird dabei die Schärfe der Chili zugrunde gelegt. Jeder, der einmal aus Versehen auf eine ganze Chili gebissen hat, kennt den grausamen und manchmal sehr lang anhaltenden Effekt auf die Schleimhäute, den das darin enthaltene natürliche Capsaicin beim Menschen auslöst. Pfeffersprays beinhalten eine vielfache Menge dieses reizauslösenden Wirkstoffs. Er wird in der Maßeinheit SHU, die Abkürzung für das englische „Scoville Heat Units“ bemessen. SHU werden auf den Verpackungen auch gern mit Scoville abgekürzt. Die Maßeinheit für den Schärfegrad für ein Pfefferspray sind also Scoville. So wäre zum Beispiel ein Pfefferspray mit 5 Millionen Scoville stärker als eines, das nur 3 Millionen Scoville enthielte. Aber weist tatsächlich ein Pfefferspray der Polizei Scoville im siebenstelligen Bereich auf?

 

Stärkstes Pfefferspray der Welt

Der reizauslösende Wirkstoff in Pfefferspray besteht aus Capsaicin, der ganz natürliche Bestandteil einer Chilischote. Theoretisch kann der höchste Schärfegrad 16 Millionen SHU auf der Skala erreichen und dies entspricht der Schärfe von 100% reinem Capsaicin. Dies wird jedoch nicht nötig sein für den Einsatz in Abwehrsprays, denn ab einer gewissen Schärfe ist es fraglich, ob der Angreifer überhaupt noch einen Unterschied spürt. Die im freien Handel erhältlichen Pfeffersprays bewegen sich deshalb meistens im Bereich zwischen 180.000 und 300.000 Scoville. Zum Vergleich: eine Tabasco Soße weist bis zu 5000 Scoville auf, eine Peperoni nur 500 Scoville. Ein Pfefferspray ist also sehr stark, wenn es Wirkstoff in der Höhe von 300.000 Scoville enthält.

Unterschiedliche Angaben zu Schärfegraden bei Pfeffersprays

Leider ist es nicht immer ganz einfach, die verschiedenen Angaben auf den Verpackungen der Abwehrsprays zu vergleichen. Die Vorgehensweise der Hersteller ähnelt hier ganz der Gepflogenheit bei der Auszeichnung von Antifrostmitteln für Autos.
Der Verdünnungsgrad ist es, der die tatsächliche Wirkung und natürlich auch den Preis beeinflusst. Hier sind also Ihre Rechenkünste gefragt und es lohnt sich, den prozentualen Wirkstoffanteil genauer unter die Lupe zu nehmen.

Stärkstes Pfefferspray- beste Abwehr von Angreifern

Bevor Sie sich für den Kauf eines Pfeffersprays entscheiden, sollten Sie sich nicht nur über Handhabung, Reichweite und eventuelle Kundenbewertungen der am Markt angebotenen Produkte informieren. Vergleichen Sie gründlich die Angaben zum Schärfegrad des Pfeffersprays anhand der Scoville Skala, denn die tatsächliche Schärfe verleiht dem Spray die Abwehrpower, die Sie benötigen.

Benötigt man für Pfefferspray einen Waffenschein?

Die Welt scheint immer mehr, von Kriminalität bestimmt zu werden. Dabei geht es weniger um terroristische Anschläge, die dem Bürger natürlich Sorgen bereiten, sondern um Beschaffungskriminalität, die einem überall im Alltag begegnet. Viele Bürger schaffen sich Pfefferspray oder CS-Gas an, um sich im Notfall selbst verteidigen zu können. Allerdings sind viele Bürger mittlerweile nicht mehr sicher, ob sie sich damit nicht selbst in die Illegalität begeben. Die Diskussion um Pfefferspray und den „kleinen“ Waffenschein sorgt weiterhin für Verwirrung. Braucht man denn nun einen Waffenschein, um nach dem Einsatz von Pfefferspray auf der legalen Seite zu stehen?

Hier erfahren Sie, welche Waffenscheine es gibt und was die Voraussetzungen und Kosten sind.

Kauf von Pfefferspray – Waffenschein wird nicht benötigt

Offiziell ist der Kauf von Pfefferspray, mit dem Hintergedanken es gegen Menschen einzusetzen, nicht erlaubt. Das Spray muss also gekauft werden, um es ausschließlich als Abwehr gegen Tiere einzusetzen. Grundsätzlich findet sich im Handel deshalb äußerst selten ein Pfefferspray, das auch als solches deklariert ist. In der Regel werden ausschließlich „Abwehrsprays gegen Hunde“ angeboten. Denn der Verkauf und Erwerb solcher Abwehrsprays, die eigentlich nichts anderes als ein Pfefferspray sind, fällt nicht unter das Waffengesetz. Und daher ist der Kauf von Pfefferspray dann auch völlig legal. Wenn allerdings ein Pfefferspray nicht als „Tierabwehrspray“ deklariert und gekennzeichnet ist oder über ein amtliches Prüfsiegel verfügt, wird ein kleiner Waffenschein erforderlich.

Besitz, Mitführen und Anwendung von Pfefferspray

Prinzipiell ist der Besitz von Pfefferspray in Form eines Tierabwehrsprays also erlaubt. Das Mitführen ebenfalls. Allerdings muss ein wirklich guter Grund für eine Anwendung vorliegen, denn die Selbstverteidigung muss unbedingt angemessen sein. Denn zunächst ist die Anwendung im Sinne des § 224 StGB zunächst als gefährliche Körperverletzung anzusehen. Entsprechend muss nachgewiesen werden können, dass der Einsatz als Notwehr unabwendbar war. Denn Notwehr oder Nothilfe gemäß § 32 StGB bleibt straffrei. Wer mit Pfefferspray gegen einen Angreifer vorgeht, sollte daher sicher sein, dass diese Maßnahme auch angemessen ist. Könnte der Angreifer nämlich auch ohne den Einsatz von Pfefferspray abgewehrt werden, so könnte ein Gericht den Notwehraspekt als fraglich ansehen.

Fazit

Wer sich zur eigenen Sicherheit ein Abwehrspray gegen Tiere zulegen möchte, der benötigt keinen kleinen Waffenschein. Soll allerdings ein „echtes“ Pfefferspray oder Reizgas in die Handtasche, dann ist ein kleiner Waffenschein Pflicht.

 

Discaimer: Achtung – dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar, sondern gibt nur unseren aktuellen Wissensstand wieder. Im Zweifel sollte immer ein Anwalt konsultiert werden.

Waffenschein in Deutschland – wie bekommt man ihn?

Immer mehr Deutsche bewaffnen sich: Die Nachfrage nach einem Waffenschein ist in Deutschland in den vergangenen Jahren sprunghaft angestiegen. Doch das deutsche Waffengesetz gilt als eines der strengsten weltweit – wie bekommt man also einen Waffenschein?

Unterschied großer und kleiner Waffenschein

Hierzulande wird zwischen dem großen und dem kleinen Schein unterschieden. Ein kleiner Waffenschein erlaubt es, Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen mit sich zu führen – im Notfall darf man diese einsetzen, um sich selbst oder andere zu verteidigen. Der große Waffenschein hingegen ist die Voraussetzung, um scharfe Schusswaffen, Luftdruck- und Federwaffen sowie CO2-Waffen führen zu dürfen.

Voraussetzungen für einen Waffenschein in Deutschland

Die Voraussetzungen für einen Waffenschein unterscheiden sich teils erheblich. Zunächst gilt jedoch für den einen wie den anderen Schein: Um legal eine Waffe besitzen und führen zu dürfen, muss man volljährig sein und mit einem Führungszeugnis nachweisen, dass man keine Vorstrafen hat – ausgenommen sind hier geringe Geld-, Jugend- und Freiheitsstrafen. Auch darf der Antragsteller nicht alkohol- oder drogenabhängig, psychisch krank oder Mitglied in einer verbotenen oder verfassungswidrigen Organisation sein. Außerdem muss sowohl beim großen als auch beim kleinen Schein nachgewiesen werden, dass die Waffe sicher und fachgerecht aufbewahrt wird, zum Beispiel in einem Tresor oder Waffenschrank.

Der große Waffenschein

Ein großer Waffenschein wird hingegen nur selten an Privatpersonen ausgegeben, denn es kommen weitere und strengere Voraussetzungen hinzu. Wer den Schein haben will muss etwa durch eine Prüfung beweisen, dass er sachkundig genug für das Tragen der Waffe ist. Als Nachweis wird zum Beispiel die Jägerprüfung anerkannt. Schwieriger ist hingegen, als Privatperson den Nachweis eines „Bedürfnisses zum Führen einer Waffe“ zu erbringen: Das trifft beispielsweise dann zu, wenn man besonders gefährdet ist – und sich mit der Waffe vor Angriffen schützen muss. Es muss jedoch nachweisbar sein, dass das Leben des Antragstellers mehr als das der restlichen Bürger gefährdet ist. Ein Angstgefühl oder der Wunsch, das eigene Eigentum zu schützen, reicht hier nicht aus. Zudem muss eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens einer Million Euro nachgewiesen werden.

Aber Vorsicht: Selbst wenn man einen entsprechenden Schein hat, dürfen Waffen nicht immer und überall getragen werden. Bei öffentlichen Veranstaltungen wie Konzerten, im Kino oder im Fußballstadion hat eine Schreckschusspistole laut deutschem Gesetz nichts zu suchen. Beim großen Schein dürfen die Waffen in der Regel nur zweck- und ortsgebunden genutzt werden: So darf etwa ein Jäger sein Gewehr lediglich bei der Jagd oder bei Schießübungen verwenden.

Was kostet ein Waffenschein?

Die Kosten für einen Waffenschein sind nicht hoch. Einen kleinen Waffenschein in Deutschland zu erwerben kostet rund 50 Euro, der große Schein schlägt mit 200 Euro etwas mehr zu Buche. Jedoch sollte nicht vergessen werden, dass je nach Art des Scheins noch Kosten für die bereits erwähnte Haftpflichtversicherung, die Sachkundeprüfung und die sichere Aufbewahrung der Waffe hinzukommen.

Was ist eine Waffenbesitzkarte?

Anders hingegen verhält es sich mit der Waffenbesitzkarte. Der Name weist bereits auf den größten Unterschied zum Waffenschein hin: Sie erlaubt lediglich den Besitz, nicht aber das Führen einer Schusswaffe. Sie wird meist von Jägern, Waffensammlern und Sportschützen beantragt. Doch auch wer Waffen erben möchte, muss im Besitz der Karte sein. Auch bei der Ausgabe von Waffenbesitzkarten wird genau darauf geachtet, dass der Antragsteller die Voraussetzungen erfüllt. Diese sind in etwa vergleichbar mit denen des großen Waffenscheins. Wie hoch die Kosten sind, kommt auf die genaue Art der Waffenbesitzkarte an. Es sollte mit einem Betrag zwischen 35 und 80 Euro gerechnet werden, hinzu kommt die Gebühr in Höhe von 30 Euro für die Eignungsprüfung.

Wo beantragt man Waffenschein und Waffenbesitzkarte?

Wer einen großen oder kleinen Waffenschein beantragen oder eine Waffenbesitzkarte erhalten will, muss sich an die zuständige Ordnungsbehörde der Stadt- oder Landkreisverwaltung wenden. Die benötigten Antragsformulare kann man sich entweder bei der Behörde geben lassen oder auf der Homepage der jeweiligen Verwaltung herunterladen. Hat man alle nötigen Anträge, Unterlagen und Nachweise beisammen und eingereicht heißt es warten: Nun wird geprüft, ob die Voraussetzungen erfüllt sind.

Alternativwaffen ohne Waffenschein

Alternativ gibt es jedoch auch Waffen, für die man überhaupt keine Erlaubnis braucht. Dazu gehören unter anderem kleine Dolche, Säbel, Pfefferspray (zur Tierabwehr) einhändige Taschenmesser oder Elektroschocker mit Prüfzeichen.

 

Discaimer: Achtung – dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar, sondern gibt nur unseren aktuellen Wissensstand wieder. Im Zweifel sollte immer ein Anwalt konsultiert werden.

SALT Pistole – ein neuer Trend aus den USA

Ein junges Startup aus den USA namens Salt Supply Co. sorgt seit derzeit für eine besondere Innovation für die Selbstverteidigung. Gestützt durch Crowdfunding hat das Unternehmen eine Salz Pistole entwickelt. Sie setzt Angreifer gezielt mit einer Wolke von aggressivem Salzpulver außer Gefecht. Damit wirkt die Pistole ähnlich wie Pfefferspray. Die neue Selbstverteidigungspistole hat demgegenüber jedoch noch eine Reihe von Vorteilen in der Selbstverteidigung vorzuweisen.

Was leistet eine Salt Pistole für die Selbstverteidigung?

Die Pistole wird mit Kugeln aus Salzpulver beladen. Sie gehen am Ziel zu einem Pulver auf, das für eine stark reizende Wolke aus Salz sorgt. Die Kugeln können zu diesem Zweck sowohl direkt wie auch auf Distanz verschossen werden. Im Vergleich zu anderer Munition können diese Kugeln den Angreifer jedoch nicht töten und auch nicht schlimmer verletzen. Sie dienen lediglich der Selbstverteidigung. Diesen Zweck erfüllen sie jedoch überaus effizient. Besser noch als jedes Pfefferspray macht die Wolke den Angreifer kampfunfähig und das mit einer durchaus langen Wirkung. Für eine gute halbe Stunde können Angreifer mit der Salzwolke außer Gefecht gesetzt werden.

Wie die Salz Pistole aus den USA die Selbstverteidigung verbessert

Die von dem Unternehmen entwickelte Salz Waffe verfolgt einen doppelten Zweck. Das Startup wollte einerseits die Rate an Schussverletzungen reduzieren und gleichzeitig die Möglichkeiten für die Selbstverteidigung verbessern. Die Pulverwolken unterstützen dies effizient. Erstens ist für ihre Nutzung keine besonders hohe Treffsicherheit und geübter Umgang mit der Waffe notwendig. Im Gegensatz zum Pfefferspray hat die Wolke eine höhere Wirkungsrate. Wer sich unvorhergesehen einer Angriffssituation ausgesetzt sieht, kann sich damit auch ohne exakte Treffsicherheit verteidigen. Schließlich bietet die Salzpistole einen weiteren Vorteil. Falls Sie im Ernstfall entwendet wird, ist damit keine Tötung möglich. Das Pulver zielt ganz allein darauf ab, Angriffe zu vereiteln. Bei der Verwendung macht das Gerät übrigens weder Lärm, noch übt es eine Rückstoßkraft auf den Nutzer aus. Gegenüber anderen Produkten sind dies zwei weitere wichtige Vorteile.

Nutzen Sie die Salt Pistole in Deutschland für Ihre Verteidigung

In den USA hat das Gerät bereits in vielen Situationen den Gebrauch von Schusswaffen ersetzt. Das ist in dem Fall nicht nur ein angenehmer Nebeneffekt. Es ist das erklärte Ziel der Erfindung. Verbraucher können die Salt Pistole kaufen und sich auch Zugang zu entsprechenden Patronen verschaffen. Durch die Nutzung des Geräts wird die Selbstverteidigung in einem hohen Maß verbessert. Wenn Sie Ihren eigenen Schutz durch die innovative Entwicklung aus Chicago verbessern möchten, können Sie sich ein entsprechendes Gerät verschaffen. Im Gegensatz zu den USA ist in Deutschland für den Besitz einer Luftpistole allerdings nach wie vor ein Waffenschein von Nöten.

Fazit

Sowohl gegenüber anderen Luftpistolen einerseits und Pfefferspray hat die Salt Pistole eine ganze Reihe von Pluspunkten aufzuweisen. Das Gerät ist gezielt auf Verteidigungszwecke ausgerichtet, für die es sich besonders wirkungsvoll einsetzen lässt. Wenn Sie ein entsprechendes Produkt erwerben möchten, müssen Sie es derzeit allerdings noch von einem anderen Markt beziehen. Innerhalb Deutschlands ist die Salt Pistole derzeit jedenfalls noch nicht erhältlich.

Hier empfiehlt es sich daher auf vergleichbare, in Deutschland verfügbare Pfefferspray-Pistolen zurück zugreifen, welche ohne Waffenschein erhältlich ist.

Wo kann man Pfefferspray kaufen?

Warum sollte man Pfefferspray kaufen?

Diese Frage hat sich sicherlich schon ein jeder von Ihnen gestellt, denn Pfefferspray gehört mittlerweile ein beliebtes Mittel zur Selbstverteidigung geworden. Sie als Frau oder auch die Herren der Schöpfung sollten Pfefferspray immer bei sich haben. Natürlich ist Pfefferspray nur in besonderen Notsituationen einzuwenden. Das kann sein, dass Sie von einem Tier oder auch von Menschen angegriffen werden. Wir alles wissen, wir leben in einer nicht gewaltlosen Zeit, deshalb sind Sie schlau und kaufen Sie zu Ihrer eigenen Verteidigung ein Pfefferspray.

Wo kann man Pfefferspray kaufen?

 Diese Frage ist relativ einfach zu beantworten, wenn Sie sich erst einmal mit dem Thema beschäftigt haben. Sicherlich wollen Sie auch wissen, was Sie beim Kauf zu beachten haben.
Sie machen sich nicht strafbar, wenn sie das Pfefferspray in Deutschland kaufen, nur hier ist die notwendige Kennzeichnung auf den Dosen enthalten. Diese muss klarstellen, dass es nur als Tierabwehrspray hergestellt ist. So fällt es nicht unter das Waffenschutzgesetz und Sie sind bei Benutzung immer auf der sicheren Seite. Ohne diese spezielle Kennzeichnung machen Sie sich bei Benutzung strafbar. Also kaufen Sie dieses Abwehrspray immer nur in Deutschland. Dabei ist es gleich, ob sie es online oder in entsprechenden Waffengeschäften kaufen.

Pfefferspray bei Amazon kaufen

Ein Online Kauf bei Amazon ist immer empfehlenswert. Einfach und schnell können Sie hier für Ihre persönliche Sicherheit sorgen, denn wir alle wissen, Angriffe und Belästigungen nehmen leider in unserer Gesellschaft zu. Bei Amazon gibt es Pfefferspray in den unterschiedlichsten Ausführungen begleitet von ausführlichen Anwendungsbeschreibungen. Preislich sind sie für ein jeden erschwinglich. Es gibt sogar ein vier Funktonen Spray, welches zusätzlich Alarm, Blaulicht und Abwehrschlagfunktion besitzt. Hier ist Amazon auch wieder Spitzeneiter in Bezug auf Kauf und Beratung.

Pfefferspray bei DM

Möchten Sie das Pfefferspray lieber in einem Geschäft kaufen, dann ist ein dm-Markt empfehlenswert. Als Tierabwehrspray steht es im Regal neben Duschgel & Co. Dabei führt dm das Pfefferspray KO-Fog von Ballistol. Viele Kunden von dm sind froh neben ihrem normalen Einkauf gleich das KO Spray zu erhalten, auch wenn es – pflichtgemäß – als Tierabwehrspray „getarnt“ ist.
Dies führte im Jahr 2017 auch zu medialem Ärger als eine Düsseldorfer dm-Filiale das Spray als Karnevalsbedarf führte.
Beim Kauf sollte man allerdings bedenken, dass die Auswahl hier natürlich sehr begrenzt ist. Zudem ist ein Abwehrspray mehr oder weniger eine einmalige Anschaffung und muss nicht bei jedem Einkauf in den Wagen gepackt werden. Im Notfall sollte es dann aber auch sicher funktionieren und gut wirken. Daher sollte sich jeder individuell die Frage stellen, ob man bei solch einer Anschaffung nicht lieber 20 EUR mehr investiert.

Gibt es Pfefferspray bei Rossmann?

Auch wenn man hin und wieder in Sozialen Medien oder in Foren liest, dass es bei Rossmann Pfefferspray gibt, können wir dies nicht bestätigen.
Uns ist kein Fall bekannt, bei welchem man in einer Rossmann-Filiale Pfefferspray kaufen kann.

Pfefferspray bei real

Auch in den Supermärkten von real findet man im Jahr 2018 Pfefferspray in den Regalen. Genau wie dm führt auch real das KO-Pfefferspray von Ballistol im Sortiment.

Allerdings ist natürlich auch hier die Auswahl sehr begrenzt.

 

Welches Pfefferspray ist nun empfehlenswert?

 Das Angebot gerade bei Amazon* ist umfangreich und für jeden Bedarf etwas dabei. Aber es sind immer unterschiedliche Hersteller, beachten Sie bei Ihrer Bestellung dies bitte, denn Sie wollen Ihr Abwehrspray ja schon am nächsten Tag in den Händen halten.
Eine ausführliche Auswahl an Pfeffersprays finden Sie natürlich bei http://pfefferspray-test.com

Fazit

Wir alle wissen, dass es auf unseren Straßen und Plätzen nicht mehr so sicher ist wie noch vor einigen Jahren. Gewalt ist fast an der Tagesordnung und die Menschen sind verunsichert. Was sollen sie tun. Da ist der Einsatz von Pfefferspray die einfachste Variante. Sie fühlen sich sicher mit dem kleinen Sprühgerät in der Jackentasche, ein Griff genügt und Sie können Ihren Angreifer abwehren. Es ist ein offiziell legales Selbstverteidigungsmittel.
Nachweisbar ist es am effektivsten, wenn Sie das Pfefferspray online erwerben. Schnell und sicher wird es Ihnen schon nach 1 – 2 Tagen nach Hause geliefert. Sind Sie vor dem Schaden klug und denken Sie an sich und Ihre eigene Sicherheit,

Grundausrüstung für Türsteher und Security

Sicherheitskräfte und Türsteher sind für viele Veranstaltungen und Events sehr wichtig. Damit sie während des Einsatzes rund herum geschützt sind, ist eine robuste Grundausrüstung sehr wichtig.

Die richtige Türsteher Ausrüstung

türsteher-ausrüstungWas gehört zur Grundausrüstung für Security? Eine gute Security Ausrüstung muss vor allem eine Sicherheitskraft bei ihrem Arbeitseinsatz unterstützen. Die wohl wichtigsten Ausrüstungsgegenstände sind feste Schuhe oder Stiefel, Gürtel, Schutzweste, Handschuhe und Pfefferspray. Die Stiefel sollte immer in der Lage sein, auch extremen Belastungen Stand halten zu können. Von innen müssen sie weich und anschmiegsam sein, damit die Füße bei einem längeren Stehen nicht anschwellen. Von außen müssen sie nicht nur vor Nässe und Kälte schützen. Vielmehr müssen sie auch vor Tritten schützen. Die Sohle sollte auf jeden Fall so dick sein, dass Scherben ihr nichts ausmachen können.

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Eine Schutzweste bringt viele Vorteile

Je nach Einsatzort sollte eine Schutzweste stich- und schutzsicher sein. Sie sollte außerdem dafür verwendet können, um sich mit Hilfe einer leuchten Schrift klar als Security Person zu präsentieren. Das hat nicht nur eine abschreckende Wirkung, sondern Gäste eines Events finden bei Problemen schnell den richtigen Ansprechpartner. In erste Linie soll eine Schutzweste aber dem Zweck dienen, dass sie den Oberkörper in einer ganz bestimmten Situation schützt. Je nach Art und Weise der Schutzweste wird der Brustbereich, der Rücken, die Wirbelsäule und die Schulterpartien optimal geschützt. Einige Westen sind sogar gut dafür geeignet, um den Träger vor dem Ertrinken zu schützen.

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Robuste Gürtel als Halterungssystem

Neben einem stabilen Gürtel, der die Hose an Ort und Stelle hält, kann die Security Ausrüstung auch dafür verwendet werden, um ein Pfefferspray sicher zu verstauen. Ein guter Gurt sollte immer aus einem robusten Material bestehen. Besonders gut geeignet ist Nylon. Derartige Gürtel sind angenehm zu tragen und haben eine tolle Optik. Hochwertige Modelle sind mit einer Handschuhtasche, einem Taschenlampenhalter und einer doppelten Magazintasche ausgestattet. Mit Hilfe einer Schnalle kann der Gürtel individuell am Träger angepasst werden. Dadurch rutscht er nicht ab und schneidet auch nicht ins Fleisch. Als Türsteher Ausrüstung ist es ratsam, ein Modell mit einem Schnellverschluss bzw. Klettverschluss Verfahren zu nutzen. Durch die individuell einstellbaren Schlaufen ist die Taschenlampe oder das Pfefferspray schnell zur Hand.

Pfefferspray gehört zur optimalen Security Ausrüstung

Nicht immer ist es möglich, Randalierer oder Angreifer durch geschultes Zureden zu stoppen. Um das eigene Leben zu schützen, ist es immer ratsam, wenn ein Pfefferspray zugriffsbereit im Gürtel steckt. Pfefferspray gilt in der heutigen Zeit als gängigstes Mittel, dass zur Selbstverteidigung eingesetzt werden darf. Mit nur einem Sprüh zeigt es seine große Wirkung, sodass auch körperlich überlegende Personen kurzfristig auf Abstand gehalten werden können. Ein großer Vorteil ist, dass es nur einen minimalen Schaden erzielt. Das bedeutet, dass anders als bei einem Einsatz mit einem Schlagstock der Angreifer nicht verletzt, sondern nur aufgehalten wird. Nicht ohne Grund darf Pfefferspray legal auch bereits an Minderjährige abgegeben werden, wenn es die Eltern erlauben.

Fazit: Pfefferspray ist ein ideales Abwehrmittel

Wenn Sie sich die Frage gestellt haben: „Was gehört zur Grundausrüstung für Security?“, dann lautet die Antwort definitiv: eine gute Schutzkleidung, Handschuhe und ein Pfefferspray. Das Kaufen von Pfeffersprays ist legal und wird in der Regel als Tierabwehrmittel tituliert. Ein großer Vorteil ist, dass das Spray auch mit entsprechenden Schutzhandschuhen mühelos bedient werden kann. Sollten Sie als Security für einen Einsatz gerufen werden, dann sollten Sie sich vorab gut ausrüsten. Achten Sie beim Kauf von Pfefferspray auf den Hinweis Tierabwehrspray. Nur mit diesem Aufdruck fällt das Pfefferspray nicht unter das Waffenschutzgesetz.

Elektroschocker: Legal kaufen oder lieber meiden?

Immer mehr Artikel aus den Medien berichten heute über den Einsatz von elektronischen Verteidigungswaffen als Verteidigungsmittel. Um sich sicherer zu fühlen greift offenbar gegenwärtig eine steigende Zahl von Menschen zur Elektroimpulswaffe. Für den normalen Verbraucher stellt sich da zunächst die Frage: Sind Elektroschocker legal? Wer kauft sich sowas und inwiefern eignen sie sich wirklich zur Verteidigung?

Sind Elektroschocker erlaubt? Welche dürfen Sie in Deutschland nutzen?

Je nachdem, wie ein Elektroimpulsgerät gebaut ist, kann es ganz unterschiedliche Auswirkungen haben. Wie gestaltet sich die Elektroschocker Wirkung nun konkret? Im leichtesten Fall setzt die Waffe einen Menschen durch einen kurzen Stromstoß außer Gefecht und ist gesundheitlich unbedenklich. Im schlimmsten Fall kann die Stärke der Stromstöße erhebliche gesundheitliche Folgen haben und mit schlimmen Schmerzen verbunden sein.

Dass die Gesetzeslage in Bezug auf die Geräte in Deutschland vergleichsweise restriktiv gefasst ist, hat seinen Grund: Ein Gerät mit erheblicher Leistung könnte nicht nur zu starker Körperverletzung führen, es ist auch ein Instrument, das in anderen Ländern zur Folter genutzt wird. Geräte, die Strom auch über Distanz übertragen können (Distanzgeräte), sind grundsätzlich verboten. Bei Geräten wiederum, bei denen es dazu einen direkten Kontakt am Körper braucht (Kontaktgeräte), sind diese nur bis zu einer bestimmten Stärke erlaubt. Wenn man eines der letzteren, speziell zertifizierten (PTB zertifiziert), Geräte besitzt, darf man dieses mit sich führen und sich damit verteidigen.

Wie funktioniert die Verteidigung mit dem Gerät?

Die Kontaktgeräte senden kleine Stromstöße aus. Wird das Gerät an den Körper gehalten, so überträgt es diese und das hat seine Wirkung. Die Muskeln im Körper ziehen sich zusammen, so dass der betroffene Mensch für einen kurzen Zeitpunkt außer Gefecht gesetzt wird. Dieser kurze Moment kann einen besonderen Überraschungseffekt haben. Als Verteidigungswaffe eingesetzt dient dieser Moment der attackierten Person dann dazu, die Flucht zu ergreifen oder sich aus dem Griff des Angreifers zu lösen. Dass dessen Muskeln für einen kurzen Moment nicht funktionsfähig sind, gibt einem dazu die Gelegenheit.

Kontaktgeräte können im Fachhandel für Security erworben oder auch im Internet eingekauft werden. Wer seinen Elektroschocker nicht im Fachhandel einkauft, sollte auf eine entsprechende Zertifizierung achten. Mit der Nutzung nicht zugelassener Geräte umgeht man ansonsten die geltende Gesetzeslage. Das hat die Konsequenz, dass man auch die Folgen zu tragen hat und dabei nicht einmal weiß, wie gefährlich das erworbene Gerät wirklich sein könnte. Auch Internetanbieter wie Amazon bieten entsprechend zertifizierte Produkte, deren Kauf und Nutzung offiziell erlaubt ist.

Ein grauer Markt versorgt Bürger mit nicht zugelassenen Elektroschockern

Die nicht erlaubten Distanzgeräte kursieren aber ebenfalls bereits in Deutschland. Sie werden zum Teil von unbedarften Nutzern im Internet erworben aber kommen auch auf anderen Wegen ins Land. Aus Ländern, in denen ihr Verkauf erlaubt ist, beliefern zwielichtige Firmen den deutschen Markt mit Distanzgeräten. Damit diese bei Kontrollen des Transports oder der Nutzer nicht auffallen, sind die Distanz-Elektroschocker (Taser) nicht selten auf spezielle Weise umgebaut. Viele der Hersteller gestalten Distanzgeräte in Form eines anderen Produkts.

So wurden beispielsweise bereits Distanzschocker gefunden, die auf den ersten Blick wie eine ganz normale Taschenlampe aussehen oder die Gestalt eines anderen Alltagsgegenstands haben. Das bedeutet, dass eine gefährliche Waffe als Alltagsgegenstand getarnt und mitgeführt wird. Das verstößt gegen das Gesetz. Dazu kommt, dass die aufgefundenen Geräte die erlaubte Voltzahl um ein Vielfaches überschritten. Von der Waffe geht dann eine ungewisse Wirkung aus.

Eignet sich ein Elektroschockgerät gut zur Verteidigung?

Im Alltagsverstand der meisten Menschen werden die Geräte mit einem tollen Überraschungseffekt verbunden. Viele Menschen halten sie deshalb für die ideale Verteidigungswaffe. Was aber in Film- und Fernsehen funktioniert, kann auf der Straße auch nach hinten losgehen. Bei den erlaubten Geräten wird der Getroffene nach kurzer Zeit wieder handlungsfähig. Und auch wer nicht schnell genug einen Kontakt des Geräts mit dem Körper herstellt, riskiert doch so einiges. Das Gerät kann von Angreifern aus den Händen des Verteidigers entrissen werden. Das kann am Ende dazu führen, dass die Waffe gegen einen selbst eingesetzt wird.

Und selbst wer wiederum mit einem gefährlichen Schockergerät „erfolgreicher“ agiert, riskiert eine Körperverletzung mit ganz ungewisser Höhe. Und dies mit einer Waffe, die unter Umständen nicht einmal zugelassen ist. Möglicherweise gibt es also im richtigen Leben doch bessere und effektivere Mittel zur Verteidigung als die Elektroschocker. Das Pfefferspray ist beispielsweise so eine. Nach wie vor ist diese Variante effektiv. Und im Ernstfall kann Sie den Angreifer sogar länger außer Gefecht setzen als ein Kontaktschocker. Mit eingeschränktem Augenlicht ist der Angreifer eingeschränkt und in vielen Fällen bereits handlungsunfähig oder auf seine eigene Flucht fixiert. Gegenüber dem Elektroschocker scheint das Pfefferspray im praktischen Leben der meisten Verbraucher eine weit bessere Alternative für den Verteidigungsnotfall zu sein.

 

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CS Gas oder Pfefferspray: Welches Produkt wirkt besser?

In der heutigen unsicheren Zeit stellt sich für viele die Frage nach der richtigen Abwehrmethode. Immer wieder steht dabei die Diskussion zwischen CS Gas oder Pfefferspray im Vordergrund. Fest steht, beide Mittel besitzen eine effektive Möglichkeit, potenzielle Angreifer in die Flucht zu schlagen. Dennoch besitzen beide Produkte entscheidende Merkmale, die sich voneinander unterscheiden. In diesem Ratgeber wird daher auf Pfefferspray vs CS Gas näher eingegangen.

Was ist CS Gas und wie wirkt es?

CS Gas kennen Sie sicher aus vielen Krimiserien und auch in den Medien wird immer öfter über dieses Mitteln berichtet. Doch um was handelt es sich bei diesem Produkt wirklich. Chlorbenzyliden-Malonsäuredinitril nennt sich der Wirkstoff, oder auch kurz CS, der in diesem Mittel eingesetzt wird, um Angreifer in kürzester Zeit außer Gefecht zusetzen. Dabei gilt das Gas nicht als unumstritten. Viele Fälle sind bereits bekannt, in denen Personen oder Tiere gegen das Gas regelrecht immun sind. Zwar ist dies eher eine seltene Ausnahme, dennoch wurde der Effekt beobachtet. Weiterhin hat die chemische Zusammensetzung schädliche Nebeneffekte. Vor allem Unbeteiligte können unter den Folgen von CS Gas auch nach der Anwendung leiden.

Die Nebeneffekte des CS Gases

Berichten zufolge, kann das Gas auch Wochen später noch für unerwünschte Nebenwirkungen sorgen. So sind Fälle bekannt, in denen Betroffene von Atemwegserkrankungen, Hustenreizen oder gar Hautreizungen bis hin zu Exzemen sprechen. Dieser Effekt führt zudem dazu, dass selbst die Polizei inzwischen dieses Mittel nur selten einsetzt. In geringer Dosis wird es zwar immer noch in einigen Wasserwerfern als Bestandteil verwendet, empfohlen wird jedoch der Einsatz von Pfefferspray. Doch was steckt eigentlich im Pfefferspray, dem Alternativ-Abwehrmittel?

Was sind die Bestandteile des Pfeffersprays und wie wirkt es?

Viele stellen sich die Frage, ob Pfefferspray oder CS Gas im Falle eines Angriffs oder einer Bedrohung zum Einsatz kommen soll. Dabei sollte beachtet werden, dass letzteres über chemische Komponenten in seinen Inhaltsstoffen verfügt, das Pfefferspray jedoch natürliche Abwehrmittel besitzt, die weniger schwerwiegende Begleiterscheinungen besitzen. Wer also nach einer Alternative zum CS Spray sucht, sollte sich das Pfefferspray einmal genauer anschauen.

Natürliche aber effektive Inhaltsstoffe im Pfefferspray

Die Inhaltsstoffe im Pfefferspray basieren auf Pfefferschoten. Oleoresin Capsicum, so nennt sich der entscheidende Bestandteil, wirkt vollkommen natürlich und setzt den Angreifer binnen Sekunden außer Gefecht. Dieser natürliche Wirkstoff wird auch als OC zusammengefasst und findet daher auf den Verpackungen des Pfeffersprays einen entsprechenden Vermerk. Im Gegensatz zum CS Spray besitzt das Pfefferspray keine chemischen Bestandteile, die für langanhaltende Nebenwirkungen sorgen, nach einmaliger Anwendung jedoch effektiv überzeugen.

Pfefferspray oder CS Gas – das Fazit:

Ganz gleich in welcher Form das Pfefferspray zum Einsatz kommt, der Schärfe der Pfefferschoten kann sich kein Angreifer entziehen. Für einen kurzen Moment kann dafür gewährleistet werden, dass ein tatsächlicher Abwehreffekt zustande kommt, der ohne nachhaltige Nebeneffekte wirkt. Im Gegensatz zum CS Spray, dass zum Teil schwerwiegende Folgeerscheinungen besitzt und bei unsachgemäßer Anwendung auch das opfer beeinträchtigt, erweist sich das Pfefferspray als wirksame und natürliche Lösung. Daher kann im Fall Pfefferspray vs CS Gas ganz klar argumentiert werden, dass das Pfefferspray die bessere Lösung darstellt. CS Gas oder Pfefferspray gehören jedoch nicht in die Hände von Kindern und sollten daher nur im Falle einer Bedrohung sinnvoll verwendet werden.