Alternative Waffen

SALT Pistole – ein neuer Trend aus den USA

Ein junges Startup aus den USA namens Salt Supply Co. sorgt seit derzeit für eine besondere Innovation für die Selbstverteidigung. Gestützt durch Crowdfunding hat das Unternehmen eine Salz Pistole entwickelt. Sie setzt Angreifer gezielt mit einer Wolke von aggressivem Salzpulver außer Gefecht. Damit wirkt die Pistole ähnlich wie Pfefferspray. Die neue Selbstverteidigungspistole hat demgegenüber jedoch noch eine Reihe von Vorteilen in der Selbstverteidigung vorzuweisen.

Was leistet eine Salt Pistole für die Selbstverteidigung?

Die Pistole wird mit Kugeln aus Salzpulver beladen. Sie gehen am Ziel zu einem Pulver auf, das für eine stark reizende Wolke aus Salz sorgt. Die Kugeln können zu diesem Zweck sowohl direkt wie auch auf Distanz verschossen werden. Im Vergleich zu anderer Munition können diese Kugeln den Angreifer jedoch nicht töten und auch nicht schlimmer verletzen. Sie dienen lediglich der Selbstverteidigung. Diesen Zweck erfüllen sie jedoch überaus effizient. Besser noch als jedes Pfefferspray macht die Wolke den Angreifer kampfunfähig und das mit einer durchaus langen Wirkung. Für eine gute halbe Stunde können Angreifer mit der Salzwolke außer Gefecht gesetzt werden.

Wie die Salz Pistole aus den USA die Selbstverteidigung verbessert

Die von dem Unternehmen entwickelte Salz Waffe verfolgt einen doppelten Zweck. Das Startup wollte einerseits die Rate an Schussverletzungen reduzieren und gleichzeitig die Möglichkeiten für die Selbstverteidigung verbessern. Die Pulverwolken unterstützen dies effizient. Erstens ist für ihre Nutzung keine besonders hohe Treffsicherheit und geübter Umgang mit der Waffe notwendig. Im Gegensatz zum Pfefferspray hat die Wolke eine höhere Wirkungsrate. Wer sich unvorhergesehen einer Angriffssituation ausgesetzt sieht, kann sich damit auch ohne exakte Treffsicherheit verteidigen. Schließlich bietet die Salzpistole einen weiteren Vorteil. Falls Sie im Ernstfall entwendet wird, ist damit keine Tötung möglich. Das Pulver zielt ganz allein darauf ab, Angriffe zu vereiteln. Bei der Verwendung macht das Gerät übrigens weder Lärm, noch übt es eine Rückstoßkraft auf den Nutzer aus. Gegenüber anderen Produkten sind dies zwei weitere wichtige Vorteile.

Nutzen Sie die Salt Pistole in Deutschland für Ihre Verteidigung

In den USA hat das Gerät bereits in vielen Situationen den Gebrauch von Schusswaffen ersetzt. Das ist in dem Fall nicht nur ein angenehmer Nebeneffekt. Es ist das erklärte Ziel der Erfindung. Verbraucher können die Salt Pistole kaufen und sich auch Zugang zu entsprechenden Patronen verschaffen. Durch die Nutzung des Geräts wird die Selbstverteidigung in einem hohen Maß verbessert. Wenn Sie Ihren eigenen Schutz durch die innovative Entwicklung aus Chicago verbessern möchten, können Sie sich ein entsprechendes Gerät verschaffen. Im Gegensatz zu den USA ist in Deutschland für den Besitz einer Luftpistole allerdings nach wie vor ein Waffenschein von Nöten.

Fazit

Sowohl gegenüber anderen Luftpistolen einerseits und Pfefferspray hat die Salt Pistole eine ganze Reihe von Pluspunkten aufzuweisen. Das Gerät ist gezielt auf Verteidigungszwecke ausgerichtet, für die es sich besonders wirkungsvoll einsetzen lässt. Wenn Sie ein entsprechendes Produkt erwerben möchten, müssen Sie es derzeit allerdings noch von einem anderen Markt beziehen. Innerhalb Deutschlands ist die Salt Pistole derzeit jedenfalls noch nicht erhältlich.

Hier empfiehlt es sich daher auf vergleichbare, in Deutschland verfügbare Pfefferspray-Pistolen zurück zugreifen, welche ohne Waffenschein erhältlich ist.

Elektroschocker: Legal kaufen oder lieber meiden?

Immer mehr Artikel aus den Medien berichten heute über den Einsatz von elektronischen Verteidigungswaffen als Verteidigungsmittel. Um sich sicherer zu fühlen greift offenbar gegenwärtig eine steigende Zahl von Menschen zur Elektroimpulswaffe. Für den normalen Verbraucher stellt sich da zunächst die Frage: Sind Elektroschocker legal? Wer kauft sich sowas und inwiefern eignen sie sich wirklich zur Verteidigung?

Sind Elektroschocker erlaubt? Welche dürfen Sie in Deutschland nutzen?

Je nachdem, wie ein Elektroimpulsgerät gebaut ist, kann es ganz unterschiedliche Auswirkungen haben. Wie gestaltet sich die Elektroschocker Wirkung nun konkret? Im leichtesten Fall setzt die Waffe einen Menschen durch einen kurzen Stromstoß außer Gefecht und ist gesundheitlich unbedenklich. Im schlimmsten Fall kann die Stärke der Stromstöße erhebliche gesundheitliche Folgen haben und mit schlimmen Schmerzen verbunden sein.

Dass die Gesetzeslage in Bezug auf die Geräte in Deutschland vergleichsweise restriktiv gefasst ist, hat seinen Grund: Ein Gerät mit erheblicher Leistung könnte nicht nur zu starker Körperverletzung führen, es ist auch ein Instrument, das in anderen Ländern zur Folter genutzt wird. Geräte, die Strom auch über Distanz übertragen können (Distanzgeräte), sind grundsätzlich verboten. Bei Geräten wiederum, bei denen es dazu einen direkten Kontakt am Körper braucht (Kontaktgeräte), sind diese nur bis zu einer bestimmten Stärke erlaubt. Wenn man eines der letzteren, speziell zertifizierten (PTB zertifiziert), Geräte besitzt, darf man dieses mit sich führen und sich damit verteidigen.

Wie funktioniert die Verteidigung mit dem Gerät?

Die Kontaktgeräte senden kleine Stromstöße aus. Wird das Gerät an den Körper gehalten, so überträgt es diese und das hat seine Wirkung. Die Muskeln im Körper ziehen sich zusammen, so dass der betroffene Mensch für einen kurzen Zeitpunkt außer Gefecht gesetzt wird. Dieser kurze Moment kann einen besonderen Überraschungseffekt haben. Als Verteidigungswaffe eingesetzt dient dieser Moment der attackierten Person dann dazu, die Flucht zu ergreifen oder sich aus dem Griff des Angreifers zu lösen. Dass dessen Muskeln für einen kurzen Moment nicht funktionsfähig sind, gibt einem dazu die Gelegenheit.

Kontaktgeräte können im Fachhandel für Security erworben oder auch im Internet eingekauft werden. Wer seinen Elektroschocker nicht im Fachhandel einkauft, sollte auf eine entsprechende Zertifizierung achten. Mit der Nutzung nicht zugelassener Geräte umgeht man ansonsten die geltende Gesetzeslage. Das hat die Konsequenz, dass man auch die Folgen zu tragen hat und dabei nicht einmal weiß, wie gefährlich das erworbene Gerät wirklich sein könnte. Auch Internetanbieter wie Amazon bieten entsprechend zertifizierte Produkte, deren Kauf und Nutzung offiziell erlaubt ist.

Ein grauer Markt versorgt Bürger mit nicht zugelassenen Elektroschockern

Die nicht erlaubten Distanzgeräte kursieren aber ebenfalls bereits in Deutschland. Sie werden zum Teil von unbedarften Nutzern im Internet erworben aber kommen auch auf anderen Wegen ins Land. Aus Ländern, in denen ihr Verkauf erlaubt ist, beliefern zwielichtige Firmen den deutschen Markt mit Distanzgeräten. Damit diese bei Kontrollen des Transports oder der Nutzer nicht auffallen, sind die Distanz-Elektroschocker (Taser) nicht selten auf spezielle Weise umgebaut. Viele der Hersteller gestalten Distanzgeräte in Form eines anderen Produkts.

So wurden beispielsweise bereits Distanzschocker gefunden, die auf den ersten Blick wie eine ganz normale Taschenlampe aussehen oder die Gestalt eines anderen Alltagsgegenstands haben. Das bedeutet, dass eine gefährliche Waffe als Alltagsgegenstand getarnt und mitgeführt wird. Das verstößt gegen das Gesetz. Dazu kommt, dass die aufgefundenen Geräte die erlaubte Voltzahl um ein Vielfaches überschritten. Von der Waffe geht dann eine ungewisse Wirkung aus.

Eignet sich ein Elektroschockgerät gut zur Verteidigung?

Im Alltagsverstand der meisten Menschen werden die Geräte mit einem tollen Überraschungseffekt verbunden. Viele Menschen halten sie deshalb für die ideale Verteidigungswaffe. Was aber in Film- und Fernsehen funktioniert, kann auf der Straße auch nach hinten losgehen. Bei den erlaubten Geräten wird der Getroffene nach kurzer Zeit wieder handlungsfähig. Und auch wer nicht schnell genug einen Kontakt des Geräts mit dem Körper herstellt, riskiert doch so einiges. Das Gerät kann von Angreifern aus den Händen des Verteidigers entrissen werden. Das kann am Ende dazu führen, dass die Waffe gegen einen selbst eingesetzt wird.

Und selbst wer wiederum mit einem gefährlichen Schockergerät „erfolgreicher“ agiert, riskiert eine Körperverletzung mit ganz ungewisser Höhe. Und dies mit einer Waffe, die unter Umständen nicht einmal zugelassen ist. Möglicherweise gibt es also im richtigen Leben doch bessere und effektivere Mittel zur Verteidigung als die Elektroschocker. Das Pfefferspray ist beispielsweise so eine. Nach wie vor ist diese Variante effektiv. Und im Ernstfall kann Sie den Angreifer sogar länger außer Gefecht setzen als ein Kontaktschocker. Mit eingeschränktem Augenlicht ist der Angreifer eingeschränkt und in vielen Fällen bereits handlungsunfähig oder auf seine eigene Flucht fixiert. Gegenüber dem Elektroschocker scheint das Pfefferspray im praktischen Leben der meisten Verbraucher eine weit bessere Alternative für den Verteidigungsnotfall zu sein.

 

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